Meine Antwort an Prof. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor der Universitätsmedizin Essen, mit einem Corona-Update
COVID / 16.September.2020

@Prof. Jochen A. Werner, Ich respektiere, dass Sie sich als Arzt in Ihrer Beurteilung am Krankheitsbild von „COVID-19“ orientieren. Ich teile Ihre Einschätzung, was die sozialen und politischen Auswirkungen dieser sogenannten Pandemie angeht. Was ich, als Nichtmediziner, jedoch nicht teile, das ist die rein medizinische Beurteilung der Erkrankung. Die Menschheit ist ca. eine halbe Millionen Jahre alt und hat über diesen Zeitraum gelernt, unabhängig welche evolutionären Theorien man favorisiert, in Symbiose mit mikrobischen Erregern (Bakterien, Vieren) und sonstigen Gefahren zu leben. Dass es hierbei in Randbereichen zu Kolateralschäden kommt liegt in der Natur der Sache. Ich hatte die Windpocken, Röteln, Masern, alles samt sogenannte Kinderkrankheiten mit einem gewissen Mortalitätspotenzial. Moderne Menschen leben mit Krankheiten wie Krebs, Rheuma, Diabetes etc. Es gibt dutzende gefährliche bakterielle Erreger, Tropenkrankheiten und einen ganzen Zoo an chronischen Krankheiten und Infektionskrankheiten. Ich kann mich noch lebhaft an einen Fall aus den 90’er Jahren erinnern, als eine Touristin das gefährliche Lassa Fieber eingeschleppt hat und im Verlauf der Erkrankung auch hieran gestorben ist. Ich erinnere mich deshalb so gut daran weil ich als Student Taxifahrer war und meinen Stammplatz direkt neben dem missionsärztlichen Insitut in Würzburg hatte, wo die Patientin versorgt wurde. Wir haben doch ein Immunsystem,…