Zerstreuung im Zeitalter der Digitalisierung und des verordneten Hausarrests Aus Digitälchen wird Digital Als Kind der 80’er, Baujahr 1969 mit Jugendzeit in den 80’er Jahren, Vertreter der Generation X, zweite Nachkriegsgeneration, post Wirtschaftswundergeneration, die noch die Auswirkungen des zweiten Weltkriegs deutlich sehen und spüren konnte und noch mit Zeitzeugen der Täter- und Opfergeneration sprechen und sozial interagieren konnte, bin ich in die Pionierphase des Digitalzeitalters hineingeboren. Bereits mit 13 Jahren, als andere noch auf alten TA-Schreibmaschinen (für Kohlenstoffhüpfer: das ist eine Schreibmaschine) herumtippten, hatte ich in meinem Kinderzimmer einen ZX-81, später einen ZX-Spectrum und zu guter Letzt einen C-64 stehen. Neben dem Gebrauch als Spielekonsole widmete ich in meiner frühen und mittleren Teenagerzeit meiner 8-Bit Rechenmaschine viel Freizeit. Wie viele andere Kinder und Jugendliche hatte auch ich eine elektrische Eisenbahn – Märklin H0. Große Bereiche unseres Kellerinhalts, wir wohnten als 4-köpfige Familie in einer 3-Zimmer Wiederaufbauwohnung, mussten der Pressholzplatte mit aufgepappter Landschaft und aufgeschraubten Blechgleisen weichen. Haftrelais aus einem GUm der deutschen Post sorgten, quasi als mechanische 1-Bit Speicher, für die Weichen- und Signalstandanzeige auf dem Gleisschaubild, mit schwach dimmenden Funzel LEDs, in einer Zeit als noch keiner an LEDs als Beleuchtungsmittel dachte, ja dies noch nicht mal in Ansätzen…
