Hinweise zu Gesangsaufnahmen

Im erweiterten Bekanntenkreis biete ich durchaus ab und an mal jemanden an, mein bescheidenes, aber zweckdienliches Equipment zu nutzen. Ich hab das ja auch nicht für mich alleine eingerichtet.

Damit ein solches Projekt auch mit dem nötigen Erfolg gesegnet ist, habe ich hier einige Dinge zusammengefasst, die ich im Selbststudium der vergangenen 3 Jahre mühsam erarbeitet habe.

Ich predige hier übrigens Wasser und trinke Wein, d.h. ich kann es stellenweise auch nicht besser. Aber vielleicht ist der eine oder andere ja fähig mich durch Übung zu übertreffen (sollte nicht besonder schwer sein) und es mir dann zu zeigen wie es besser geht.

Im übrigen Kritik, Meckern etc. ist hier erlaubt erwünscht. Aber bitte nicht trollen. Sowas ignorier’ ich. Ich behalte mir auch vor Kritik zu ignorieren, bei Punkten, die ich anders sehe. Wenn ich aber etwas verbessern kann an Dingen, die mir vor Betriebsblindheit verborgen bleiben, dann immer her damit.

Noch ein typographischer Hinweis. Die Bruststimme wird von mir in diesem Text auch ab und an als Bauchstimme bezeichnet. Nur um keine Verweirrung zu stiften, das ist in diesem Kontext das gleiche.

Zunächst der Disclaimer zum Demoprojekt:

A Vicory of Love’ is (c) 1984 WEA Records
Originated by Alphaville
Music/Lyrics: Gold(Hartwig Schierbaum)/Lloyd(Bernd Gössling)/Mertens(Frank Sorgatz)
Recording may only be used for private purpose.
This Recording is a non commercial demo project.

Hier das Original (nicht das Video, aber der Sound ist die Originalversion):

Hier ist meine Version, deren Entstehung ich hier stückweise mitdokumentiere:

        Re-Arrangement: Karsten Thamm
        Interpretation: Karsten Thamm

 

1. Vorbereitung

1.1. Übung

Wer bereits Erfahnung mit Studioaufnahmen (damit meine ich auch Heimaufnahmen) und Mikrofonen hat, der sollte eigentlich wissen was ihn erwartet.

Selbstredend sollte man Text- und Melodiesicher sein und das ganze etwas geübt haben. Das geht sehr schön beim Autofahren, allerdings genügt das nicht.

Ideal ist, wenn man zu hause selbst ein paar Aufnahmen macht und sich diese hinterher anhört. Mich hat dabei am Anfang gestört, dass die Vermieter mithören können. Das stört mich mittlerweile nicht mehr, weil auch mein Vermieter seine akustischen Künste unverholen zum besten gibt (und der kann das richtig gut).

Man erkennt meist von selbst, wo die Probleme liegen und kann diese rechtzeitig ausbügeln. Noch besser: Wenn man einen Gesangspartner hat, mit dem man üben kann und der sachlich und ordentlich kritisiert.

Wenn man sich seine eigene Stimme zuhause öfter anhört, dann weiß man gleich, dass sie am Anfang grauenvoll klingt, insbesondere für mich selbst.
Das ist ein ganz normaler hörspychologischer Effekt, den man auch abtrainieren kann.

Das ist noch drastischer bei einem trockenen Signal wie wir es erzeugen wollen.
Durch etwas Übung kann man dies natürlich verbessern, was aber nichts an der Grauenhaftigkeit des trockenen Signals ändert, egal wie gut man ist (und wenn’s die eigene Stimme ist, dann isses noch schlimmer).

Wenn man sich selbst jedoch oft genug aufnimmt, dann gewöhnt man sich recht rasch an dieses Grauen.

Für Gesangsübrungen gibt es für gängige Smartphonesystem Apps.

Was meine ich eigentlich, wenn ich grauenvoll sage ?

Die volle Palette, mit Instrumenten und VOX-Spur voll konfigutiert:

Nur die nasse VOX-Spur, in voller Konfiguration (man hört hier auch die robotischen Harmonien, die eigentlich alles andere als harmonisch klingen)

Hier das gleiche, aber ohne Harmonien

Hier nur die Hauptspur nass:

Und hier das trockene Grauen (das hier ist schon bearbeitet):

Und jetzt noch das unbearbeitete trockene Grauen (beide Takes sind übrigens raus gefloen, weshalb sich ja auch noch unbearbeitet sind … und ich hab’ noch schrecklichere Beispiele, aber die lad ich hier nicht hoch):

Hieraus kann man lernen:

  1. Trocken klingt grauenvoll
  2. Daneben langen ist vollkommn ok

Tonumfang der Stimme

Gut ist wenn man seinen Tonumfang kennt  und den Tonumpfang bei dem man noch ein ordentliches Klangvolumen hat. Man sollte auch wissen wo in etwa der Umschlagpunkt von Brust- auf Kopfstimme liegt (Bei mir geht die Bruststimme etwa bis G3 [MIDI: G2]).

Mein persönlicher Simmumfnang (nur um zu demonstrieren, dass ich meine Hausaufgaben gemacht habe):

Voller Umfang: E2-D5 (MIDI: E1-D4) – das ist Bass bis Männeralt (bis D)

Tonumfang mit Klangvolumen: G2-H4 (MIDI: G1-H3) – das ist Bariton

Bruststimme: G2-G4 (MIDI: G1-G3)

Ein Song der in etwa in meinem Intervall liegt ist ‘A Victory of Love’ von Alphaville von 1984, den ich hier auch als Demoprojekt verwende.
Das ist wohl der Simmunfang Bariton, nicht aber Tenor, weil ich ja die Kopfstimme benötige – zumindest wenn ich das Diagramm richtig interpretiere.

Wer es professionell haben möchte, der kann auch Gesangsunterricht nehmen. Dann sollte man aber überlegen, ob man nicht gleich in einem professionellen Tonstudio aufnehmen möchte.

Bei mir ist alles Amateur – Hobby halt.

Es bringt auch nichts das ganze zu perfektionistisch anzugehen. Stimmbildung ist eine Sache die nicht von heute auf morgen kommt, sondern für die man mitunter jahrelang trainieren muss. Wenn man Profi werden möchte, dann
sollte man sich diesbezüglich auch von erfahrenen Profis  schulen bzw. beraten lassen.

Auch auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole: Ich kann hier nur Amateur.

Also Ansprüche an sich selbst runter schrauben. Kost ja bei mir nix, außer Zeit.

Für die grundlegenden Details kann ich Hilfestellung geben, aber ich kann niemanden Coachen.

Oftmals hört man von Musiklehrern, dass man vorne weg nicht selbst üben soll, weil man sich sonst Unarten angewöhnt. Kann sein dass das richtig ist, aber ich denke mir: pfeif drauf.
Autodidaktisch ist noch immer am effektivsten, wenn auch nicht am schnellsten. Wer wirklich professionelle Ambitionen hat, sollte diesbezüglich aber nicht auf mich hören. (und noch weniger auf Seelenverkäufer, siehe Kapitel 9).

Ich rate zu folgenden Übungen:

  • Intonation von Einzelnoten (alle Ganz- und Halbnoten im bekannten Tonumfang)
  • Halten von Tönen (mindestens 10 Sekunden mit max. 2 cent Pitchabweichung … dafür gibt es Smartphone Apps)
  • Einüben von Phrasen und Tonleitern
  • Töne über den gesamten Tonumfang ziehen, von ganz unten, bis ganz oben und zurück.
  • Gehörbildung : beispielsweise am Ton die Note erraten
  • Intervalle üben (insb. Terzen, Quarten und Quinten und Oktaven)
  • Melodien auf vorgegebenen Akkorden improvisieren
  • Spektrale Stimmbildung (also einen Klang statt ein wimmerndes Fipsen erzeugen)
  • Artikulationen und Akzentuierungen üben
  • Tonumfang und Umschlagpunkt erarbeiten. Dabei kann man auch mal versuchen, ob man es nicht doch schafft, den Tonumfang zu erweitern.
  • Wechsel zwischen Kopf- und Bruststimme üben

Wer gerne asiatische oder orientalische Musik mag: die haben andere Tonhöhenabstufungen, die meine Software nicht kann. Hier ist alles auf die klassisch europäische Harmonielehre abgestimmt.

1.2 Wahl des richtigen Musikstücks.

Es bringt nichts wenn man schwer anfangen möchte. Ich rate für die erste Aufnahme etwas einfaches, also langsame Tonfolgen, keine zu großen Tonintervalle in schneller Abfolge. Der Tonumfang sollte natürlich kein
Problem darstellen. Für das erste Stück ist es vielleicht auch ratsam, dass man entweder in Brust- oder Kopfstimmenlage verbleibt, weil man den Übergang am Anfang meist nicht sauber hinbekommt.

Manchmal kann es hilfreich sein etwas zu wählen, was man in Hinblick auf Text- und Melodiesicherheit kennt, als das, was man gerne machen würde. Nach diesem Kriterium habe ich auch mein Demoprojekt ausgewählt.

1.3 Playback

Das richtige Musikstück gefunden ? Gut !

Zunächst wird ein Playback benötigt. Dabei sollte zumindest eine Akkord- und eine Rythmusspur dabei sein.
Ideal ist ein Midi-File, welches bereits den Song enthält. Wie das klingt ist erst mal egal, hauptsache die Noten und der Takt sind richtig.

Im Midi File enthalten sein sollten:

  1. Eine Akkordspur (also Streicher, Gitarre, Keyboards – irgendwas aus dem der Akkord eindeutig hervorgeht)
  2. Eine Taktspur (Schlagzeug, Rythmusgitarre, Perkussion)
  3. Ideal ist eine Melodiespur (Achtung ! Downloads aus dem Internet enthalten oftmals Fehler)
  4. Noch besser: offizielle Noten mit Akkorden (beispielsweise aus einem Notenbuch … bei Internet ist immer Vorsicht geboten)

Vorbereitend müssen noch einige MIDI Spuren angelegt werden:

  1. Metronom: Sofern der Takt des Songs (Schlagzeug, Rythmus) zu unregelmäßig ist, sollte man lieber ein Metronomsignal verwenden. Man kann entweder das nervige Klick-Klick-Klick-Tack verwenden, das die Software generiert oder man kann sich eine Schlagzeugspur anlegen. Ich bevorzuge letzteres. Das ist weniger nervig. (auch wenn sich ein unbearbeitetes MIDI Schlagzeug anhört wie ein Sturmtrommel paukender Ork)
  2. Syncspur: Oftmals ist es schwierig den richtigen Einsatz zu finden. Hier verwende ich immer eine Sync Spur. Diese schlägt zwei Schläge (meist 1/4) vor und auf den dritten beginnt der Einsatz. Dies bedarf natürlich
    vorne weg der Planung wie aufgenommen werden soll (siehe 1.4)
  3. Melodiespur: Mir passiert es öfter mal, dass ich die Melodie vergesse. Mit einer Melodiespur kann man diese 2-3 mal abhören und dann mit der Aufnahme beginnen. Man kann dabei auch immer schön überprüfen ob das ganze nicht schief wird.

Für die Vorbereitung brauche ich ca. 7-8 Stunden. Da ich berufstätig bin und, insbesondere im Sommer, noch anderen Beschäftigungen nachgehe, verteilt siech diese Zeit auf 3 Abende, mitunter auch mehr.

1.4. Planen der Takes

Ein ‘Take’ ist eine Aufnahme in einem Abschnitt auf der Zeitachse. Mehrere Takes sind dann folgerichtig mehrere Aufnahmen des gleichen Abschnitts:

Die Aufnahme läuft automatisch im Cycle-Bereich (das ist der balue Balken oben) durch. Man kann Punch IN/Punch OUT Punkte setzen und damit markieren, wo die Aufnahme anfangen oder aufhören soll. Man kann es aber auch bleiben lassen und den Bereich nach der Aufnahme einfach zurecht schneiden.

Prinzipiell ist es sinnvoll, Takes so lange wie möglich zu machen. Am besten sind ganze Strophen auf einmal. Allerdings erhöht sich bei längeren Aufnahmen auch die Wahrscheinlichkeit für Patzer.
Je professioneller der Interpret, desto länger kann man die Intervalle planen. Bei Neulingen sollte man in kleinen Schritten anfangen.

Schwierige Passagen sollten als eigenes Intervall geplant werden, da diese oftmals mehr Anläufe brauchen.

In meinem Beispiel wurde folgende Einteilung gewählt:

  1. Strophen (komplett mit Bruststimme abdeckbar)
  2. Übergang von Brust- auf Kopfstimme (dieser Teil war tricky)
  3. Mittelhoher Teil (komplett Kopfstimme)
  4. Hoher Teil (Teil im oberen Bereich des Stimmumfangs)

Hierzu ein Tipp:

Wenn möglich, dann sollte der Übergang von Brust auf Kopfstimme innerhalb einer Strophe oder eines Verses nicht auf die Phrasengrenze gelegt werden. Dies hört sich an, als wären das ganze zusammengeschnitten worden, was auch tatsächlich der Fall ist, aber im Idealfall soll man das nicht hören.

Die dargestellte Phrase hätte ich komplett mit der Kopfstimme abdecken können, was ich aber nicht gemacht habe, weil das klanglich vollkommen anders ist. Statt dessen habe ich den Übergang in die Phrase gelegt und diese an einem Stück aufgenommen, das klingt authentischer.

Im Spureneditor sieht das dann so aus:

In einem ersten Versuch hatte ich Brust und Kopfstimme folgendermaßen verteilt:

Der linke Take klang vollkommen anders als der rechte Take (klaro, links Brust- und rechts Kopfstimme) und der Schnitt war deutlich hörbar.

Sinnvoll ist es auch, bei der Aufnahme mehrerer Takes die bisher aufgenommenen Takes als Playback abzuspielen. Hierdurch reduziert man die Wahrscheinlichkeit, dass der Take anders klingt als sein Vorgänger.
Dies kann insbesondere passieren, wenn man die Aufnahme zu sehr stückelt. Der Interpret läuft dann Gefahr den neuen Take in einer anderen Klangfarbe zu interpretieren. Wenn er vorher ein Stück vorangegangene Aufnahme hört, dann kann er sich daran orientieren.

Im Idealfall will ich die Stückelung am Ende nicht hören. Unterschiede in der Klangfarbe fallen insbesondere dann auf wenn, was eigentlich immer der Fall ist, Reverb (Hall) auf der Wiedergabe liegt.

2. Aufnahmebox

Die Aufnahmebox ist sehr klein (etwas mehr als 1 m² Bodenfläche) und es wird schnell warm. Deshalb sollte man vielleicht ein Glas Wasser mitnehmen und sich nicht zu dicht einpacken. Klamotten, die Geräusche erzeugen sollten vermieden werden.


Hört man alles in der Aufnahme. Auf der Ablagefläche gibt es einen kleinen Bereich, auf den man ein Glas Wasser abstellen kann.

Bitte keine Stöckelschuhe oder Turnschuhe mit Stollen oder sowas, da der Boden aus Schaummaterial ist.

Die Schallabsorber am Boden sind geklebt, also bitte nicht versuchen zu entfernen oder drauf treten. Unter dem grün eingerahmten Schaumstoff ist der Fuß des Mikroständers.

Wenn jemand im Keller bohrt, der Wäschetrockner läuft oder die Waschmaschine gerade schleudert, wenn das Müllauto vor der Türe steht oder gerade ein Presslufthammer hämmert macht es keinen Sinn aufzunehmen.
Diesen Schalldruck kann man mit einer Box aus Holz nicht abschirmen.

Türe bitte verriegeln. Dazu muss man sie etwas am Griff anziehen.

Wenn die Türe nicht schließt, dann ist meist der Außenriegel im Weg.

Achtung ! Die von Innen verriegelte Türe kann auch nur von innen wieder geöffnet werden (ist ein Konstruktionsflaw). Also bitte nicht kolabieren, sonst muss ich die Box zerstören.

Als Beleuchtung gibt es zum einen das Licht oben in der Ecke, zum anderen ein LED-Band im Mittelbereich. Die Fernsteuerung für das LED Band liegt auf der Ablagefläche.

Links oben: das ist der Lichtempfänger. Die Fernbedienung bitte in dessen Nähe bringen.

Rechts: Das ist der Ort an dem ich die Fernbedienung suchen würde, also bitte wieder dort hin legen.

Der Lichtschalter ist auf der Oberseite der Funzel. An der hier gezeigten Stelle, und dann etwas rechts.

Auf dem Notenständer unterhalb der Ablagefläche ist ein kleiner Mixer. Mit dem kann man die Aufnahme fernsteuern. (Start, Stop, Metronom) Dazu später mehr.

3. Die Aufnahme

3.1 Allgemein

Wenn die Aufnahme so weit vorbereitet ist, der Interpret sich vorbereitet hat, dann kann es eigentlich sofort losgehen. Zuvor muss der Rechner gebootet werden, die Phantomspannung aktiviert werden und ggf. ein kleiner Soundcheck durchgeführt werden.

Es empfiehlt sich erst mal einige Probeaufnahmen über den gesamten Tonumfang in unterschiedlichen Lautstärken zu machen, damit ich den Input Gain überprüfen kann.

Aufgenommen werden jeweils so 5-10, manchmal auch bis 20 Takes (bei schwierigen Passagen, die naturgemäß auch kürzer sind).

Benötigt werden 2 einwandfreie Takes, die sich klanglich nicht zu sehr unterscheiden und die zeitlich synchron sind.

Das Metronom ist so eingestellt, dass es VOR Beginn der Aufnahme (also vor dem ersten Take) zwei Takte vorzählt, danach hält es sein nerviges Maul, außer man Wünscht sich das Nerv-Metronom.

Zwischen den Takes benötige ich etwas Zeit um den nächsten Take vorzubereiten. Normaleriwese beschränkt sich dies auf das Setzen des Aufnahmeintervalls.

Wenn der letzte Take mit auf den Monitor gelegt werden soll, dann dauert dieser Moment etwas länger. Der Begriff ‘Moment’ ist halt dann anders definiert.

3.2 Zur Stimme und deren Artikulation

Ganz wichtig, damit das trockene Signal (ohne Rauminformation, deshalb in ner schallisolierten Box) auch ordentlich kling, müssen so viel klanghafte Vokale wie möglich im Signal sein.
Dabei nicht verkrampfen, sondern ohne den Ton druchzudrücken einfach den Kehlkopf oder Brustkorb schwingen lassen (in der richtigen Tonhöhe natürlich). Ideal ist, wenn man den Ton in Form einer leichten Vibration spürt.

Natürlich muss der Ton gedrückt werden, wenn dies die Artikulation erfordert oder wenn die Tonhöhe grenzwertig ist.  Hier kann man durch entsprechende Filtereinstellungen noch korrigierend eingreifen, aber alles nur im Limit.
Fehlender Klang ist mit keinem noch so guten Filter erzeugbar und Chorus klingt immer künstlich.

Der Umschaltpunkt zwischen Brust- und Kopfstimme ist variabel (zumindest wenn man das etwas übt), d.h. man kann ihn auch im bestimmten Intervall an eine geeignete Stelle legen. Mit etwas Übung kann man den Übergang fließend gestalten, natürlich nur dann, wenn eine kurze Pause eingelegt wird, d.h. der Ton nicht gezogen, sondern kurz, aber unhörbar abgesezt wird.

Kopf- und Bruststimme klingen anders, d.h. ergfordern ggf. andere Filter. Damit der Übergang nicht zu krass ist, kann man ihn innerhalb einer Phrase druchführen. Das muss man natürlich üben. (siehe 1.4)

Wenn geht, zu deutlichen Vibrato vermeiden. Das kann zwar korrigiert werden, jedoch ist das Signal qualitativ wesentlich höher, wenn man so wenig wie möglich dran verändern muss. Das gilt insbesondere für den Pitch (Tonhöhe).

Links der Original Virbrato Überschwinger, rechts die nachbearbeitete Version. Der Vibrato in diesem Bereich deckt 3 Halbtöne ab. Das kann erwünscht sein, ist jedoch an vielen Stellen eine überbetonte Artikulation. Mit entsprechender Stimmschulung kann man das sauber steuern.

Klugscheißernotiz am Rande
Die Software führt für die Pitchkorrektur eine FFT (Fast Fourier Transform) durch. Hieraus kann, ohne Veränderung, das Signal wieder zu 100 % hergestellt werden. Allerdings tut man das ja um das Signal verändern zu können. Dabei treten immer Klangverluste auf und es geht nicht immer unhörbar gut. Kleine Veränderungen sind kein Problem. Die Formanten werden dabei sogar erhalten (also ein ‘E’ wird nicht zum ‘I’ wenn man den Ton nach oben schiebt). Aber man sollte max. 1-2 Noten verschieben müssen. Je größer die Korrektur, desto hörbarer ist die Manipulation später.

Wichtiger als den Ton genau zu treffen und auf Sauberkeit in der Tonhöhe zu bewahren ist insbesondere am Anfang folgendes:

Einen halben Ton daneben kann man korrigieren. Schlechter Klang ist meist nicht korrigierbar. Deshalb: locker bleiben, die Körperspannung dosieren und dabei keine krampfhaften Versuche es besonders gut zu machen. Sowas geht immer schief.

Konsonanten, S Laute , T Laute, K Laute stören und werden durch das Reverb (Hall) erst richtig unschön ! Vor allem nicht direkt Richtung Mikrofon blasen.

Wer direkt, also ohne Poppschutz Membran auf das Mikrofon bläst, der wird ans Frankfurter Kreuz genagelt, anschließend geteert, gefedert und gerädert und so für den Scheiterhaufen vorgegart an die Inquisition übergeben.

Abstand vom Mikro knapp hinter dem Popp-Dämpfer, so 5-10 cm vom Mikro. Höhe vorher richtig einstellen. Lautstärke wenn geht gleichmäßig.

Wenn’s mal lauter sein muss, dann Abstand zum Mikro vergrößern, aber auch nicht zu weit, sonst kommt zu viel Predelay mit rein und das Signal wird diffus.

Körperspannung halten so lange der Ton klingt, da er ansonsten unerwünscht abfällt. Man kann dabei ruhig Faxen machen, so lange man nirgens dagegen schlägt oder man anfängt zu schnaufen wie ein Ross. Sieht ja niemand.
Nebengeräusche in ruhigen Passagen können raus geschnitten werden, also Räuspern, Rülpsen, Pfurzen, Husten, Fluchen, meckern bitte nur bei längeren Pausen.

Auch leichte Schmatzer hört man in der Aufnahme (das ist wirklich ein Problem), also bitte bei der Aufnahme nicht essen oder sowas:

 

3.3 Regelmäßig Pausen machen

Wenn ich die Aufnahme überwache, dann einfach bescheid sagen, dass wir eine Pause machen. Ich habe am Arbeitsplatz ein Mikrofon, mit dem ich in die Box kommunizieren kann. So viel Komfort muss ein.

3.4 Der Monitor Mixer

In der Box befindet sich ein kleiner Monitor Mixer.  Mit diesem kann man sich die Lautstärkeverhältnisse so zurecht bauen, wie man’s braucht.

  1. Panoramaregler (Drehregler)
  2. Schieberegler
  3. Nerv-Metronom
  4. Stop
  5. Start

Ein Tip:

Ich setze den Kopfhörer niemals ganz auf, sondern ich monitore immer nur mit einem Ohr. Mit dem anderen Ohr höre ich in den Raum. Die Resultate sind, zumindest für mich, auf diese Weise wesentlich besser, aber das muss jeder für sich selbst herausfinden.

Das rot eingekastelte ist ein Ohr.

Ich kann etwas Hall (latenzfrei) auf den Monitor legen, habe aber festgestellt, dass dies eher kontraproduktiv ist.

Der Mixer hat 16 Regler. Die Panoramaregler (die runden für links/rechts) wurden hierbei als Pegelregler missbraucht.

Zuerst die Schieberegler von links nach rechts.

(1) Gesamtlautstärke (also Playback + Signalmonitor)
(2) MIDI-Metronomspur
(3) Playback Akkordsignal 1
(4) Playback Akkordsignal 2
(5) Playback Begleitung 1
(6) Playback Begleitung 2
(7) Melodie Playback (also die Melodie die aufgenommen werden soll)
(8) Info Playback : Der Marker Track, der die Markierung für den Einsatz vorgibt

Die Drehregler von links nach rechts:

(1) Playback Gesamtlautstärke (also nur das Playback ohne den Signalmonitor)
(2) Schlagzeug (hier sollte man zwischen Metronom oder Schlagzeug wählen. Beides zusammen ist verwirrend)
(3) PLAYBACK Audio : Lautstärke aller Audio Spuren, also alles was nicht MIDI ist. Kann also Monitor der bisher aufgenommenen Takes dienen, damit der Klangunfang von Take zu Take gleich bleibt.
(4) PLAYBACK Instrumentengruppe 1
(5) PLAYBACK Instrumentengruppe 1
(6) PLAYBACK Raumgruppe (für Orchester)
(7) MASTER loopback: Lautstärke des eigentlichen Mastersignals (aktuelle Mischung)
(8) Talkback Pegel: Lautstärke meines Mikrofons in Monitor (etwa für Regieanweisungen)

  • Mit der Record Taste kann man die Aufnahme starten (roter Punkt),
  • Mit der Stop Taste kann man sie beenden (Quadrat)
  • Mit M-SET kann das nervige Klick Metronom ein/ausgeschaltet werden – ohne die Möglichkeit die Lautstärke zu regeln.

Die anderen Taster sollten nicht angefasst werden. Sie dienen dazu wenn ich selbst ohne fremde Hilfe Aufnahmen durchführe.

4. Wie geht es nach der Aufnahme weiter ?

4.1 Rohaufnahmen selektieren

Nach bzw. während der Aufnahme scanne ich roh die einzelnen Takes und markiere, was brauchbar ist. Die beiden besten Takes werden als VOX-Spur benötigt.
Das kann man auch gemeinsam machen, aber es ist effektiver, wenn der Interpret in der Box verbleibt und man einige Takes hintereinander aufnimmt.

Selektion brauchbarer Takes. Hier sind auch deutlich zwei Flickwerk-Lücken erkennbar.

Man kann  auch stückeln, beispielsweise wenn ein guter Take einen Patzer hat … den kann man ggf. aus einem anderen Take flicken.

Stückeln ist nicht ideal, aber wenn’s klanglich passt, dann kann man das so bearbeiten, dass es im Mastersignal nicht hörbar ist.

Ich musste bei meinem Demoprojekt nicht stückeln. Naja, fast nicht.

4.2. Audiospur mit Effekten

Die beiden besten Takes werden dann auf die Audiospuren gezogen, auf denen auch die Filter liegen.


Der beste geht dabei auf die Haupt-Spur, während der schlechtere Part auf die Double-Spur geht und dort mit etwas Zeitversatz gedoppelt wird (mit Strikter Links/Rechts Kanaltrennung), gewöhnlich bis 100 ms Unterschied, ansonsten
entsteht ein Echo Effekt.

Hiermit ergeben sich 3 Spuren mit dem Rohsignal.

4.3 Filtersetings

Die Filter sollten zu Beginn der Aufnahme (Soundcheck) grob voreingestellt werden, damit man sich sukzessive das Signal mit Effekten anhören kann.

In meinem Demoprojekt  hab’ ich für die Bass-Passagen und die hohen Passagen entsprechende Filterettings vorgenommen, das ganze so verdratet, dass ich am Ende vier Regler hab:

  • Tief-Main
  • Tief-Double
  • Hoch-Main
  • Hoch-Double

Weiterhin hab’ ich noch 4 weitere Tonspuren hinzugefügt, auf denen dann für die hohen Passagen noch Harmonien erzeugt werden.
Die klingen ziemlich robotisch (Autotune Effekt oder Cher Effekt, letzteres nach der Sängerin benannt, wegen ihres Autotone Songs “Believe” ),
weshalb sie auch so leise gedreht werden, damit man sie nicht hört.
Aber sie reichern das ganze mit tiefen Frequenzen an und geben mehr Klangvolumen.

4.4 Nachbearbeitung.

Sofern der Interpret kein geschulter Sänger ist, wird die Aufnahme nicht hinreichend gut zur Weiterverarbeitung sein.

Hier die nicht bearbeitete Aufnahme meines Demoprojekts:

Bei den MIDI-Spuren sind hier nur die Streicher experimentell bearbeitet. Ich habe mich dafür entschieden das ganze mehr nach Orchester klingen zu lassen, weil mir der Song von der Komposition gut gefällt (gut, die Akordwechsel sind Genrebdingt etwas einfältig, aber das war halt damals so) – da ist es ein Sakreleg (hab’ ich erbärmlicher Legasteniker grad Sakreleg mit 2 ‘k’ geschreiben ? Hoffe das war nur ein Vertipper) dies zu sehr nach Synthesizern klingen zu lassen – zuindest im 21. Jahrhundert, wo man bessere Möglichkeiten hat.

Was nachbearbeitet wird sind:

  • Pitch Fluktuationen (Note wird nicht sauber gehalten)
  • Intonatinsprobleme (Ton wird nicht richtig getroffen)
  • unsaubere Enden (zu starkes Absinken/Ansteigen des Pitches am Ende)
  • zu starker Vibrato (Wenn der Vibrato mehr als eine Note ausmacht muss er abgeschwächt werden)

Ich habe hier einige Nachbearbeitungskandidaten markiert. Bei entsprechend gepflegter Akkord- und Tonleiterspur, werden Offtunes farblich markiert. Grün bedeutet hierbei: Ton liegt auf dem Akkord, Blau bedeutet: Ton liegt auf der Tonleiter, nicht aber auf dem Akkord. Rot bedeutet Offtune. Es gibt noch dunkelblau. So wird der Ton markiert, wenn er auf dem Akkord liegt, aber nicht auf der Tonleiter. Dies kann dann passieren wenn die Tonleiter nicht zum Akkord paßt.

Die Pegel müssen auch noch korrigiert werden. Zur Grobkorrektur kann man einen Kompressor verwenden.

Danach hat man erst mal die VOX Spur als Arbeitsgrundlage für die Komposition, oder wie in diesem Fall für das Re-Arrangement, verwenden.

Nach der initialen Bearbeitung klingt das ganze erst mal so :

Im Gegenstz zur vorherigen Version ist hier die MIDI Bearbeitung schon fortgeschritten, allerdings fehlt hier noch der Teil nach dem Violinsolo (Im Original die ‘singende Säge’:

Danach folgen weitere Bearbeitungsschritte, die den Klang von Einzelspuren verbessern.

Es tut uns leid, dass die zischenden ‘S’ Laute nicht richig zu verstehen sind. Dies ließ sich leider nicht verhindern, da wir mit einem tschechischen Tonteschniker im Tonstudio hatten.

5  Komposition / Re-Arrangement / MIDI-Bearbeitung

5.1 Komposition oder Re-Arrangement

Diese Arbeitsschritte können sowohl vor als auch nach der Aufnahme durchgeführt werden, oder teilweise davor und teilweise danach.

Bei Eigenkompositionen empfiehlt es sich zumindest eine konzeptuelle Komposition als MIDI-Tracks oder als instrumentelle Audio-Aufnahme vorliegen zu haben, weil man ja ein Playback benötigt.
Für eigene Kompositionen bevorzuge ich es die Komposition komplett vor die Aufnahme zu legen, und danach dann die entsprechenden natürlichen Instrumente sowie den Gesang aufzunehmen.

Bei Fremdkompositionen genügt es als Playback erst mal ein abspielbarens Midifile zu haben.

5.2 Nachbearbeitung

Nach diesem Schritt können nun alle Teile der Komposition die per MIDI Wiedergabe in das Master Signal mit eingearbeitet werden, klanglich nachbearbeitet werden.

Dies kann bei komplexeren Stücken 1-2 Monate in Anspruch nehmen. Ein typisches Orchestralstück (wie meine Version von Grendel) benötigt für die Nachbearbeitung ca. ein viertel Jahr.

Nach der Nachbearbeitung kann man das Playback weg werfen und entsprechende Schlüsselspuren auf die Monitore legen, falls man nochmals eine korrigierende Aufnahme benötigt.

Wichtig ist dabei die Trennung nach :

  • Melodie
  • Akkord
  • Effekt
  • Takt
  • Bass

5.3 Zwichenstände und Hörpausen

Nach einer gewissen Zeit der Tonbearbeitung ist das Gehör irritiert. Es empfiehlt sich Hörpausen einzulegen und sich das Werk in seiner Gesamtheit immer und immer wieder anzuhören.

Zur Gegenprüfung kann man auch Zwischenstände an Freunde und Bekannte schicken, um sich Feedback einzuholen.

Auf diese Art und Weise kann man die Qualität seiner Arbeit Stück für Stück verbessern. Mit konstruktiver Kritik sollte man nicht sparsam umgehen.

Aber wie eingangs erwähnt sollte man Trolling, Kritik die einen auf eine falsche Färthe locken soll und ernst/gut gemeinte Kritik auseinander halten können. Die Bösartigkeit anderer Menschen kann manchmal sehr tückisch sein und im Wolf im Schafspelz daherkommen, also Kritik immer kritisch beurteilen, sonst wird man ferngesteuert.

Wenn ich jemandem einen Zwischenstand zuschicke, dann erwarte ich dass ich auf Fehler und Unschönheiten offen und ehrlich hingewiesen werde.

Mir selbst ist es schon passiert, dass ich eine deutlich grauenvolle Aufnahme an andere weiter geschickt habe, und erst beim späteren Anhören (über Handy) feststellen musste, was ich dabei verschickt habe.

Das Gehör kann bei monotoner Editierarbeit schnell irritiert werden. Daher: Qualitätschecks, Pausen und immer Feedback von anderen einfordern.

6. Mischen und Mastering

Wenn alle Spuren so weit fertig sind, dann können diese zu einem Mastersignal zusammengemischt werden. Hierbei werden Filter, Effekte und Lautstärkeverhältnisse so angepasst, dass sich in der Gesamtheit ein
sauberes Musikstück ergibt.

Als Mastering bezeichnet man das Aufbereiten des Master Signals in einen aufnahmefähigen Zustand.

Der Dynamikunfang unterschiedlicher Wiedergabegeräte variiert enorm. Damit das Stück auf schlechten Wiedergabegeräten noch akzeptabel klingt, muss das Signal gemastert werden.

Hauptziele des Masterings sind:

  • Abgestimmter Dynamikumfang des Signals in den 4 Haupt-Frequenzhändern
  • Normalisierung des Pegels auf dem Mastersignal

Mixing und Mastering kann man auch in einem machen …. Tontechniker teilen sich diese Arbeit normalerweise auf, aber da ich alleine bin, kann ich das auch verschachtelt durchführen.

7. Rendern des Master Signals

Nach dem Mastering kann das Signal in eine MP3- oder WAV-Datei exportiert werden. Letzteres empfliehlt sich, wenn man eine CD aufnehmen möchte.

Um das Mastering zu benchmarken kann man sich das Stück nun auf unterschiedlichen Wiedergabegeräten anhören. Ein guter Benchmark ist das Handy, denn wenn mit dem Signal etwas nicht stimmt, dann hört man das dort zuerst, wegen des schlechten Dynamikumfangs.

Traditionell hat man das fertig gemasterte Signal auf ein Masterband, später auf ein DAT-Band aufgenommen. In Ermangelung von ordentlichem Aufnahmeequipment fällt dies bei mir flach. Bei mir gibt’s nur das WAV-File.

8. Bearbeitungsstände des Demoprojekts

An dieser Stelle platziere ich einige Snapshots des aktuellen Projektstandes. Man darf auch schlechte Resultate weitegeben. Wie Eingangs erwähnt hört man nicht immer, wann etwas gut oder schlecht ist.

Gerade zur Dokumentation eine Fortschritts bzw. um andere zum Weitermachen zu ermutigen, kann man seinen eigenen Fortschritt aufzeigen. (Ganz oben ist der aktuelle Projektstand):

 

22.4.2017:

So, ich hab’s nochmal neu gemischt … die Stimme ist diesmal nicht so laut … und der Effekt des gegenseitigen Auslöschens ist damit etwas eingedämmt.

Weiterhin habe ich aus dem Filter für die tiefe Stimme etwas Reverb raus genommen, weil gedöhnt hat sie Sau und ich hab’s nicht weg bekommen. Die Stimme klingt dadurch etwas natürlicher, allerdings auch etwas kratziger.

22.4.2017:

Diese Version werde ich jetzt mal als Finalversion akzeptieren, wobei man daran sicherlich noch einiges verbessern kann.

Wenn man genau hinhört, dann hört man, wie die Stimme gegen die Instrumente ankämpft. Die Stimme gewinnt in diesem Fall, die Insturmente werden ‘leiser’ wenn die Stimme einsetzt. Dies ist ein Effekt, den man bei eigenen Stücken in der Komposition berücksichtigen kann: Entweder Stimme oder Solo Instument(e). Bei einer vorgegebenen Komposition muss man nehmen was man hat.

Man kann die Stimme auch leiser mischen, aber dann geht sie vor der Hintergrundinstrumentierung unter.

Bei diesem Stück kommt hinzu, dass sich im Bassbereich (so bis 200 Hz) die Signale etwas tot treten und man hier Kompromisse fahren muss, zwischen elektronischen/akustischen Bass Instrumenten, den Orchesterbässen/dem Chello und der Stimme, sowie dem Kick des Schlagzeugs.

Sicherlich kommt hinzu, dass die Komposition nicht für Orchester geeignet ist (klaro, ist ja für Synthi Strings geschrieben, das kann man besser layern) und dass die Mischung Orchester/Synth Strings, sowie das von mir durchgeführte Re-Arrengenemt hier noch das ihrige hinzu tun.

Dennoch, ich stehe auf Genre übergreifend, auch wenn es technisch dadurch schwieriger wird.

21/22.4.2017:

Versuch 8:

Versuch 7:

 

20.04.2017:

Versuch 3:

Besser !
Aber Höhen in der Stimme sind noch zu krass.

Mixing und Mastering Versuch 2:

Hm Stimme wird durch den Multiband Compressor auf dem Master zu dröhnig, zu schrill in den Höhen, und zu breiig …
muss wohl noch nen Equalizer dazwischen schalten.

Versuch 1:

Das war wohl nix …

19.04.2017:

Midispuren sind jetzt komplett bearbeitet.

Jetzt muss das ganze noch gemischt, nochmals überarbeitet und gemastert werden. Die Lautstärkenvehältnisse sind jetzt bereits grob da wo sie hin gehören, aber jetzt müssen die Instrumente ordentlich gelayert werden.

 

18.04.2017:

17.04.2017:

vor 17.04.2017:

9. Meine Mission

Das Gegenteil von Transparenz und Dokumentation des Fortschritts sind Arschlöcher, die Menschen dadurch psychisch terrorisieren, indem sie die vor einem Millionenpublikum wider besseren Wissens auflaufen lassen. Und es gibt eine Schafherde namens Publikum, die sich daran noch aufgeilt.

Minderewrtigkeitskomplexe kompensiert man am besten damit, dass man auf Leuten herumtrampelt, die zumindest den Mut haben, sich auf die Bühne zu begeben.

Aufzuzeigen dass so ein Dreck manipuliert ist, ist Teil meiner Mission.

Wer also Profi werden möchte: Das hier ist der beste Garant sich lächerlich zu machen. Ob du Profi wirst oder nicht, entscheidet nicht dein Talent, sondern irgendjemand im Hintergrund, der dich für seinen Zweck missbraucht.

Also nimm es in Gottes Namen selbst in die Hand und mach dich nicht zum Spielball eines Konglomerats an hochbezahlten Vollidioten, die nichts weiter im Sinn haben als Dir ihre Überlegenheit zu demonstrieren.

Und immer daran denken: Vor den Lohn haben die Götter den Schweiß gestellt.

Fehlversuche sind nichts was man versteckt oder vertuscht, sondern sie dokumentieren den persönlichen Fortschritt, weshalb man sie mit Stolz vorzeigen kann, ebenso wie eine Mutter ihre Schwangerschaftsnarben.

VOLLDEPPEN die sich darüber lustig machen illustrieren ihren Mangel an sozialer Kompetenz. Und die Herde adelt dieses Gesindel noch dadurch, indem sie ihren Dreck konsumiert und genau so reagiert wie sie es haben wollen.

So hat auch noch der Hartz IV Empfänger jemanden auf den er herabblicken kann (V.Pispers)

Zwei Dinge sind unendlich, die Dummheit und das All, und bei letzterem bin ich mir da nicht so sicher (A.Einstein).

Hier noch ein Beispiel für Manipulation (hier mit Nachweis):

(Das mußte mal raus, diese Drecks Casting Shows sind mir schon lange ein Dorn im Auge. Das war die richtige Gelegenheit mich darüber mal auszukotzen.)